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Ambulante BetreuungAmbulante Betreuung

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Ambulante Betreuung

Die Arbeit im Rahmen der ambulanten Jugendhilfemaßnahmen der DRK Sozialen Dienste im Kreis Coesfeld gGmbH orientiert sich an systemischen und konstruktivistischen Grundsätzen und richtet sich stets individuell auf die Bedürfnisse und Bedarfe des / der Klienten. So können individuelle Problemlagen stets zielgerichtet mit dem / den Klienten bearbeitet werden und zielführende Maßnahmen seitens der Mitarbeiter ergriffen werden. Dabei ist es den Mitarbeitern möglich, im Rahmen der nach § 36 SGB VIII im Hilfeplangespräch vereinbarten Fachleistungsstunden, auch bei Problemen in Bezug auf den Aufenthalt in Deutschland (z.B. im Falle von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen), Ausbildungsfragen oder familiären Belastungen innerhalb und außerhalb der Familie auf fundiertes Fachwissen und Erfahrungen zurückzugreifen und die vielfältigen Möglichkeiten der DRK Sozialen Dienste im Kreis Coesfeld gGmbH sowie dem DRK Kreisverband Coesfeld zu nutzen.

Dabei stehen die Grundsätze des DRK exemplarisch für die Haltung der Einrichtung. Schutz von Leben, Gesundheit und Würde des Menschen, Achtung vor dem Menschen, die Nicht-Diskriminierung aufgrund von Nationalität, Hautfarbe, Geschlecht, Religionszugehörigkeit, gesellschaftlicher Stellung oder politischer Überzeugungen, gegenseitiges Verständnis, Freundschaft, Zusammenarbeit und dauerhafter Frieden unter allen Völkern sowie Hilfsangebote durch Freiwillige.

Die DRK Sozialen Dienste im Kreis Coesfeld gGmbH unterhalten zur Wahrnehmung der ambulanten Jugendhilfeaufgaben keine eigenen Räumlichkeiten, in denen die Klienten Wohnraum finden können. Sofern nötig, stehen die allgemeinen Räumlichkeiten der Einrichtung, wie Besprechungsräume etc., selbstverständlich auch für diesen wichtigen Bereich zur Verfügung.

Die Angebote des ambulanten Jugendhilfebereichs innerhalb der DRK Sozialen Dienste im Kreis Coesfeld gGmbH, richten sich an Jugendliche ab 16 Jahren und an Familien, wobei weder die Nationalität, das Geschlecht noch die Religion eine Rolle spielen. Das ambulante Jugendhilfeangebot umfasst damit alle Themen der originären Jugendhilfe, wie auch der Jugendhilfearbeit mit Flucht- und Migrationshintergrund.

Die Zielsetzung des ambulanten Jugendhilfebereichs der DRK Sozialen Dienste im Kreis Coesfeld gGmbH orientiert sich zum Einen an den gesetzlichen Vorgaben und zum Anderen an den Grundsätzen der Einrichtung und des DRK.

So steht die individuell nötige Betreuung des / der Klienten stets im Fokus der Arbeit und das Wohl des / der Klienten steht im Vordergrund.

Beispielsweise steht bei der ambulanten Betreuung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Förderung der Eigenständigkeit und Integration in ihr Lebensumfeld im Vordergrund. Die eigenverantwortliche Lebensführung wird durch verschiedene und individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Jugendlichen oder jungen Erwachsenen zugeschnittene Trainings und Übungen vermittelt. So wird z.B. der ressourcenorientierte Umgang mit dem eigenen Geld erprobt und die Fähigkeit zu einer gesunden und ausgewogenen Nahrungsherstellung vermittelt. Neben diesen hauswirtschaftlichen Ressourcen, wird den Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei Bedarf auch vermittelt, wie sie ihren Lebensraum hygienisch akkurat gestalten und halten können.

Ein weiterer wichtiger Teil der eigenverantwortlichen Lebensführung ist die selbstständige Wahrnehmung der persönlichen gesundheitlichen Versorgung, welche auch eine ausgewogene Eigen- und Körperwahrnehmung mit einschließt. So planen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zuerst noch mit Begleitung und später immer eigenständiger ihre Arzttermine und lernen mit der Zeit zu entscheiden, ob sie einen Arzttermin benötigen und wenn sie ihn benötigen, welchen Arzt sie verständigen müssen.

Im Falle einer ambulanten Hilfe innerhalb einer Familie, liegt neben diesen Zielen ein besonderer Fokus auf dem Generieren eines stabilen und sicheren Familienlebens. Dabei wird auf der Grundlage des systemischen und konstruktivistischen Ansatzes, individuell auf die Bedarfe und Bedürfnisse der einzelnen Familienmitglieder eingegangen und anhand dieser Erkenntnisse ein Maßnahmenkatalog entworfen, welcher dem wohl aller Klienten gereicht.

Sofern sich beispielsweise Asylfragen negativ auf die pädagogische Arbeit auswirken sollten oder sie gar Teil des Unterstützungsbedarfes sind, wird die Klärung dieser Fragen den nötigen Stellenwert innerhalb der pädagogischen Arbeit einnehmen.

Selbstverständlich erhalten alle Klienten aus dem ambulanten Bereich der DRK Sozialen Dienste im Kreis Coesfeld gGmbH Zugang zu den Einrichtungsinternen Trainings und Übungen im Bereich der politischen Bildung und des Umwelts- und Gesellschaftstrainings, sofern hier ein pädagogischer Bedarf gesehen wird.

Um größtmögliche Erträge aus der pädagogischen Arbeit mit den Klienten ziehen zu können, folgt die Arbeitsweise der MitarbeiterInnen im ambulanten Bereich der DRK Sozialen Dienste im Kreis Coesfeld gGmbH keinem starren Dienstplan, sondern richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des / der jeweiligen Klienten. So können die Mitarbeiter sowohl bei abendlichen Problemlagen, als auch bei morgendlichen Problemlagen des / der Klienten aktiv eingreifen und ebenso z.B. im Bereich der Schulverweigerung, als auch z.B. bei der Freizeitgestaltung oder -entwicklung unterstützend tätig werden.

Das Angebot umfasst neben der, dem Fachleistungsstundenumfang entsprechenden zeitlichen Aufwendung, auch die Schaffung von nützlichen Netzwerken innerhalb dieses Stundenumfangs, um dem / den Klienten wichtige Anlaufstellen und Hilfeeinrichtungen in seinem näheren Umfeld aufzuzeigen und ihm dort Anschluss zu verschaffen. So soll es dem / den Klienten ermöglicht werden auch nach der Beendigung der jeweiligen Maßnahme nicht gänzlich ohne Hilfestellungen auskommen zu müssen und sich entsprechend organisieren und zurechtfinden zu können.

Die Schwerpunkte der Arbeit der ambulanten Betreuung sind

Die Schwerpunkte der Arbeit im ambulanten Bereich der Sozialen Dienste gGmbH im DRK Kreisverband Coesfeld gestalten sich nach den individuellen Bedarfen des / der Klienten. So können diese vielfältig gestaltet sein und z.B. folgende Schwerpunkte aufweisen:

  • Festigung und Entwicklung der sozialen und emotionalen persönlichen Beschaffenheit
  • Vermittlung von Problemlösungskompetenzen
  • Vermittlung lebenspraktischer Fähigkeiten (Umgang Finanzen, Kochen, Hygienestandards, etc.)
  • Verarbeitung der Fluchterfahrungen (z.B. Herstellung und Begleitung therapeutischer Settings)
  • Anbindung an Vereinswesen
  • Teilnahme an den einrichtungsinternen Fortbildungen zur „Politischen Bildung“ und des Umwelt- und Gesellschaftstrainings Integrationsförderung
  • Deutsch als Zweitsprache durch speziell geschulte Mitarbeiter als Teil der Integrationsförderung
  • Klärung der Bleibeperspektive
  • Stärkung des Familiensystems
  • Familiäre Integration
  • Klärung familiärer Bedarfe
  • Vermittlung an Fachärzte, Fachstellen etc.

Ansprechpartner:


 

Arne Espeter

Fachbereichsleitung

Tel:    02541 9442-7000
A.Espeter(at)DRK-COE.de


 

Birgit Poschmann

Einrichtungssleitung

Tel:    02541 9442-7001
B.Poschmann(at)DRK-COE.de